StartGesellschaftMarokko – CAF-Berufungsausschuss erklärt Nationalelf zum offiziellen Afrikameister 2025

Marokko – CAF-Berufungsausschuss erklärt Nationalelf zum offiziellen Afrikameister 2025

Rechtliche Bewertung führt zum Sieg am grünen Tisch

Nach dem Spielabbruch im Finale revidiert der Verband das sportliche Ergebnis und wertet die Partie aufgrund des senegalesischen Rückzugs mit 3:0 für die Gastgeber.

6th of October City – Der afrikanische Fußballverband (CAF) hat am 17. März 2026 eine Entscheidung getroffen, welche die sportlichen Ergebnisse des Afrika-Cups 2025 (AFCON) nachträglich verändert. Wie der CAF-Berufungsausschuss in einer offiziellen Pressemitteilung bekannt gab, wurde der marokkanische Fußballverband (FRMF) zum Sieger des Finalspiels gegen Senegal erklärt. Die Begegnung wird gemäß Artikel 84 der Wettbewerbsbestimmungen mit 3:0 zugunsten Marokkos gewertet.

Rechtliche Bewertung führt zum Sieg am grünen Tisch

Der Entscheidung ging ein Einspruch der FRMF gegen ein vorangegangenes Urteil des Disziplinarausschusses voraus. Der Berufungsausschuss stellte fest, dass die senegalesische Nationalmannschaft durch ihr Verhalten gegen die Artikel 82 und 84 des Reglements verstoßen hat. Dies hat zur Folge, dass das Team offiziell als kampflos unterlegen gewertet wird. Damit wird der ursprüngliche sportliche Erfolg Senegals auf dem Spielfeld annulliert und Marokko nachträglich der Titel zugesprochen.

Die Hintergründe des Spielabbruchs in der Nachspielzeit

Der Vorfall, der zu diesem Urteil führte, ereignete sich in der Schlussphase des Finales. Nachdem Pape Gueye in der 94. Minute die Führung für Senegal erzielt hatte, entschied der Schiedsrichter Jean-Jacques Ndala in der 96. Minute auf Elfmeter für Marokko. Brahim Diaz vergab diesen zwar, doch auf Anweisung ihres Trainers Pape Thiaw verließ die senegalesische Mannschaft das Feld. Es folgte eine Phase der Ungewissheit, die schließlich im offiziellen Spielabbruch mündete. Der Verband wertete diesen Rückzug nun als schuldhaftes Verhalten.

Reduzierung der Sanktionen für marokkanische Akteure

Neben der Wertung des Spiels entschied das Gremium auch über individuelle Strafen. Die Sperre gegen den marokkanischen Spieler Ismaël Saibari wurde auf zwei Spiele reduziert, wovon eines zur Bewährung ausgesetzt wird. Zudem wurde seine ursprüngliche Geldstrafe von 100.000 USD aufgehoben.

Auch die Bußgelder gegen die FRMF wurden teilweise korrigiert: Die Strafe für den Vorfall mit den Balljungen sank auf 50.000 USD, die für den Lasereinsatz auf 10.000 USD. Bestehen bleibt jedoch die Geldbuße von 100.000 USD wegen Beeinträchtigungen im VAR-Bereich.

Marokko – Dramatisches Finale des Afrika-Cups endet mit senegalesischem Triumph und sportjuristischem Nachspiel

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