Ehemalige Ehefrau von König Mohammed VI. besucht gemeinsam mit Tochter Prinzessin Lalla Khadija historische Stätten ihrer Heimatstadt – Beobachter werten dies als Zeichen familiärer Geschlossenheit
Fès – Prinzessin Lalla Salma, die frühere Ehefrau von König Mohammed VI. und Mutter von Thronfolger Moulay Hassan sowie Prinzessin Lalla Khadija, ist erstmals seit Monaten wieder öffentlich in Marokko gesehen worden. Laut zahlreichen Videos auf X.com besuchte sie am Sonntagabend gemeinsam mit ihrer Tochter mehrere historische Denkmäler und Kulturerbestätten in der Altstadt von Fès. Die veröffentlichten Videos zeigen, dass das Mutter-Tochter-Duo von Sicherheitskräften begleitet wurde und zahlreiche Passanten die beiden erkannten.
Die Altstadt von Fès gilt als einer der bedeutendsten kulturellen Orte des Landes – und als Lalla Salmas Heimat. Nach dem frühen Tod ihrer Mutter wuchs sie hier bei ihrer Großmutter auf. Ihr Besuch in der Medina trägt daher auch eine persönliche Note.
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Zwischen Öffentlichkeit und Privatleben
Seit der Trennung vom Monarchen vor mehreren Jahren hat sich Lalla Salma weitgehend aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen. Offizielle Stellungnahmen zur familiären Situation ab es vom Königspalast bislang kaum. Diese Zurückhaltung und ihre Abwesenheit hat in der Vergangenheit wiederholt zu Spekulationen über ihren Aufenthaltsort und ihr Wohlergehen geführt.
Beobachter sehen das neuerliche Auftreten in Fès als weiteres Indiz dafür, dass Lalla Salma weiterhin in Marokko lebt und gelegentlich an familiären Anlässen teilnimmt. Bereits im Sommer war sie im Rahmen der Feierlichkeiten zum Thronjubiläum in Tétouan gemeinsam mit ihren Kindern kurz gesehen worden.
https://youtube.com/shorts/5KRN2ZXHYQY?si=DK9CPnoraay4Z8XV
Symbolik eines unaufgeregten Auftritts
Auch wenn der Besuch in Fès eher privater Natur war, wird er in marokkanischen Medien als symbolträchtig interpretiert. Die öffentliche Präsenz der Prinzessin in Begleitung ihrer Tochter gilt als Zeichen von Kontinuität innerhalb der königlichen Familie – und als Erinnerung an ihr Engagement für soziale und gesundheitliche Themen, insbesondere ihre Stiftung zur Krebsprävention.
Ohne offizielle Ankündigung und fern der Protokolle zeigt dieser kurze Auftritt, dass Lalla Salma weiterhin eine respektierte und interessierte Persönlichkeit im gesellschaftlichen Leben Marokkos bleibt – auch jenseits der Palastmauern.

