StartGesellschaftMarokko – Meteorologische Direktion warnt vor extremer Hitze und schweren Gewittern

Marokko – Meteorologische Direktion warnt vor extremer Hitze und schweren Gewittern

Hohe Temperaturen im Landesinneren und Gewitter im Atlas-Gebirge

Orangefarbene Warnmeldung für zahlreiche Provinzen: Temperaturen steigen auf bis zu 43 Grad, während in den Bergregionen Hagel und Starkregen drohen.

Rabat – Das marokkanische Wetteramt warnt vor einer markanten Wetterlage am kommenden Wochenende. Wie die Generaldirektion für Meteorologie (DGM) in einer offiziellen Mitteilung am heutigen Freitag (29. Mai 2026) bekannt gab, betrifft die Hitzewelle vor allem die südlichen und zentralen Regionen des Landes. In den Provinzen Tata, Es-Semara, Assa-Zag, Boujdour, Aousserd und Oued Ed-Dahab klettern die Temperaturen von Freitag bis Montag auf Werte zwischen 40 und 43 Grad Celsius.

Hohe Temperaturen im Landesinneren und Gewitter im Atlas-Gebirge

Ab Samstag weitet sich die Hitze zudem auf das Landesinnere und nördlichere Provinzen aus. Für die Regionen Taounate, Settat, El Kelaa des Sraghna, Marrakech, Rehamna, Khémisset, Fès, Sidi Slimane, Khouribga, Sidi Kacem, Fquih Ben Salah, Meknès, Moulay Yacoub und Ouezzane prognostizieren die Meteorologen bis Montag Höchstwerte zwischen 38 und 41 Grad Celsius.

Gleichzeitig sorgt eine instabile Luftmasse für erhebliche Unwetterrisiken in den Bergregionen. Nach Angaben der DGM ist am Freitag vor allem in den Provinzen Beni Mellal, Midelt, Ouarzazate, Tinghir, Azilal und Khénifra mit lokalen Gewittern zu rechnen. Die Behörde erwartet Niederschlagsmengen zwischen 15 und 25 Millimetern und warnt ausdrücklich vor lokalem Hagelschlag.

Kontext und vergleichende Einordnung

Bereits in der Vergangenheit führten plötzliche Starkregenereignisse in den marokkanischen Gebirgsregionen zu Sturzbächen in den Oasen und Flusstälern, während zeitgleich die urbanen Zentren unter drückender Hitze litten.

Das Zusammentreffen von heißer Luft aus dem Süden und feuchteren Luftschichten über dem Atlas-Gebirge führt im Frühsommer regelmäßig zu solchen kontrastreichen Wetterphänomenen. Die lokalen Behörden rufen die Bevölkerung in den betroffenen Hitzegebieten dazu auf, die direkte Sonneneinstrahlung zu meiden und ausreichend Wasser zu konsumieren. In den Bergregionen wird Reisenden und Anwohnern geraten, die Nähe von ausgetrockneten Flussbetten (Wadis) zu meiden, da diese durch die angekündigten Gewitter sehr schnell anschwellen können. Ob sich die Wetterlage über den Montag hinaus fortsetzt, bleibt abzuwarten.

Marokko – Meteorologische Direktion warnt vor landesweiter Hitzewelle mit über 44 Grad

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