StartGesellschaftMarokko – Ein Blick auf die Viertelfinals des Africa Cups

Marokko – Ein Blick auf die Viertelfinals des Africa Cups

Der Spielplan im Überblick:

Nach dem Einzug Algeriens in die nächste Runde steht das Tableau für die entscheidende Phase des Africa Cups 2025 in Marokko fest. Während die Favoriten ihrer Rolle gerecht wurden, offenbarte das Achtelfinale eine zunehmende Leistungsdichte auf dem Kontinent.

Rabat – Das Achtelfinale des Afrika-Cups 2025 unterstrich das wachsende Niveau im afrikanischen Fußball. Zwar setzten sich letztlich die etablierten Nationen durch, doch der Weg dorthin war von Widerständen geprägt. Außenseiter wie Tansania, Benin und der Sudan forderten den Kontinentalmächten Marokko, Ägypten und Senegal alles ab. Algerien sicherte sich sein Ticket für die Runde der letzten Acht erst durch ein spätes Tor von Adil Boulbina in der Verlängerung gegen die Demokratische Republik Kongo. Damit treffen im Viertelfinale Mannschaften aufeinander, die – mit Ausnahme von Mali – allesamt bereits mindestens einmal den Titel gewinnen konnten.

Die „Schlacht der Löwen“ im Prinz Moulay Abdellah Stadion

Einer der Höhepunkte der kommenden Runde ist die Begegnung zwischen Gastgeber Marokko und Kamerun am 9. Januar 2026 in Rabat. Für die marokkanische Auswahl stellt dies die erste signifikante Belastungsprobe des Turniers dar. Trotz des Ausfalls von Spielmacher Azzedine Ounahi (Wadenmuskelriss) ruhen die Hoffnungen auf Achraf Hakimi und dem aktuellen Top-Torschützen Brahim Diaz (4 Tore). Die Statistik mahnt jedoch zur Vorsicht: In 13 Duellen seit 1986 konnte Kamerun sieben Siege verbuchen, während Marokko lediglich zwei Mal gewann. Die „Unbezähmbaren Löwen“ aus Kamerun waren zudem das letzte Team, das Marokko eine Heimniederlage in einem Pflichtspiel zufügte.

Westafrikanisches Derby und das Duell der makellosen Bilanzen

In Tanger trifft der Senegal auf Mali. Während die Senegalesen trotz taktischer Diskussionen um die Aufstellung souverän gegen den Sudan gewannen, überzeugte Mali durch defensive Stabilität. Das Team trotzte einer frühen Unterzahl gegen Tunesien und erkämpfte sich das Weiterkommen im Elfmeterschießen. Historisch gesehen ist es erst das zweite Mal, dass diese Nachbarn in einer Endrunde aufeinandertreffen.

Parallel dazu kommt es in Marrakesch zum Aufeinandertreffen zwischen Nigeria und Algerien. Es ist das Duell der beiden einzigen Mannschaften, die bisher jedes Turnierspiel gewonnen haben. Die Bilanz spricht mit neun Siegen aus 20 Spielen leicht für die algerischen „Fennecs“. Den Abschluss der Viertelfinals bildet die Partie zwischen Rekordsieger Ägypten und der Elfenbeinküste in Agadir.

Der Spielplan im Überblick:

  • 9. Januar: Mali – Senegal (17:00, Tanger) & Marokko – Kamerun (20:00, Rabat)
  • 10. Januar: Algerien – Nigeria (17:00, Marrakesch) & Ägypten – Elfenbeinküste (20:00, Agadir)

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