Kontrollmechanismen der Sicherheitsbehörden führen zur Beschlagnahmung einer hohen Menge an Betäubungsmitteln auf dem Weg nach Europa.
Tanger – Im Rahmen einer koordinierten Sicherheitsoperation sei den marokkanischen Behörden am vergangenen Donnerstag ein spürbarer Schlag gegen den internationalen Drogenhandel gelungen. Wie die Generaldirektion für Nationale Sicherheit (DGSN) mitteilte, wurden im Hafenkomplex Tanger-Med insgesamt 8 Tonnen und 196 Kilogramm Haschisch sichergestellt.
Kontrollen decken professionelles Versteck in Gütertransporter auf
Die Entdeckung der illegalen Fracht war das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen den nationalen Sicherheitsdiensten und den Zollbehörden. Die Betäubungsmittel waren in Form von Platten gepresst und sorgfältig in Kunststoffriegeln verpackt, um eine Entdeckung bei Routinekontrollen zu erschweren. Ziel der Lieferung, die sich an Bord eines in Marokko registrierten Lastwagens für den internationalen Güterverkehr befand, war ein nicht näher benannter europäischer Hafen.
Ermittlungen gegen 50-jährigen Fahrer und Suche nach Hintermännern
Nach Angaben der offiziellen Pressemeldung der MAP (Maghreb Arabe Presse) wurde der 50-jährige marokkanische Fahrer des Fahrzeugs festgenommen. Die zuständige Staatsanwaltschaft hat eine umfassende gerichtliche Untersuchung eingeleitet. Ziel ist es, die tieferen Hintergründe dieser kriminellen Handlung sowie mögliche Verflechtungen mit internationalen Netzwerken aufzuklären.
Diese Operation unterstreiche nach Behördenangaben die verstärkten Bemühungen des Königreichs an den strategisch wichtigen Grenzübergängen. Die systematische Überwachung der Handelswege bleibe ein zentraler Pfeiler der marokkanischen Sicherheitspolitik, um den grenzüberschreitenden Schmuggel von Psychopharmaka und Drogen effektiv zu unterbinden und die regionale Stabilität im Maghreb zu festigen.

