Die Generaldirektion für Meteorologie warnt vor extremen Wetterbedingungen in zahlreichen Provinzen, die den Verkehr und das öffentliche Leben im Königreich beeinträchtigen könnten.
Rabat – In weiten Teilen Marokkos sorgt eine aktuelle Wetterfront für eine angespannte Lage. Wie die staatliche Nachrichtenagentur MAP unter Berufung auf die Generaldirektion für Meteorologie (DGM) berichtet, steht das Land am Mittwoch und Donnerstag vor erheblichen Herausforderungen durch Schneefälle, Gewitter und Sturmböen. Das primäre Ziel der behördlichen Warnmeldungen ist der Schutz der Bevölkerung und die frühzeitige Information über potenzielle Gefahren für die Infrastruktur.
Höchste Warnstufe in den Gebirgsregionen des Atlas
Besonders betroffen sind die Provinzen Al Haouz, Ouarzazate, Khenifra, Midelt und Azilal. Hier hat die DGM die rote Warnmeldung – die höchste Stufe – herausgegeben. Laut Angaben der Behörde werden ab einer Höhe von 1.800 Metern Schneemengen zwischen 50 und 80 Zentimetern erwartet. In tiefer gelegenen Regionen ab 1.400 Metern, darunter Ifrane und Beni Mellal, prognostizieren die Meteorologen Neuschneemengen von bis zu 50 Zentimetern.
Niederschläge und Sturmböen beeinträchtigen weite Landesteile
Über die Schneefälle hinaus warnt die DGM vor intensiven Regenschauern und lokalem Hagelschlag. In Provinzen wie Nador und Oujda-Angad liegen die erwarteten Niederschlagsmengen zwischen 35 und 50 Millimetern. Begleitet wird die Wetterlage von schweren Windböen, die Geschwindigkeiten von bis zu 85 km/h erreichen können. Diese Bedingungen betreffen insbesondere den Zeitraum zwischen Mittwochmorgen und Donnerstag und erfordern erhöhte Vorsicht im Straßenverkehr sowie in der Landwirtschaft, um mögliche Schäden zu minimieren.

