Mit Frankreich als Partnerland und dem Status als UNESCO-Welthauptstadt des Buches setzt das Königreich neue Akzente in der kulturellen Diplomatie.
Rabat – Am 30. April 2026 wurde in Rabat die 31. Ausgabe der Internationalen Buch- und Verlagsmesse (SIEL) durch Kronprinz Moulay El Hassan eröffnet. Die Veranstaltung findet vom 1. bis zum 10. Mai im OLM-Souissi-Gebäude statt. Die diesjährige Messe ist für die Region von besonderer Bedeutung, da sie mit der Ernennung Rabats zur UNESCO-Welthauptstadt des Buches 2026 zusammenfällt.
Rabat rückt als UNESCO-Welthauptstadt des Buches den kulturellen Austausch in den Fokus
Die Auszeichnung durch die UNESCO würdigt die marokkanische Hauptstadt als diesjähriges Zentrum für Wissen und Literatur. Unter dem Motto „Ibn Battuta und die Erzählung der Reise“ stellt die Messe den berühmten Entdecker des 14. Jahrhunderts in den Mittelpunkt, um Werte wie interkulturelles Verständnis und Frieden zu betonen. Laut Angaben der Veranstalter präsentieren insgesamt 891 Aussteller aus 60 Ländern – darunter 321 direkte Teilnehmer – ein Sortiment von über 130.000 Titeln und rund 3 Millionen Buchexemplaren.
Frankreich als Partnerland unterstreicht die internationale und diplomatische Bedeutung
Ein Schwerpunkt der SIEL 2026 ist die Präsenz der Französischen Republik als Partnerland. Diese Wahl verdeutlicht die aktuelle Dynamik der bilateralen Partnerschaft zwischen Rabat und Paris. Neben den kommerziellen Ständen bietet die Messe ein umfangreiches Kulturprogramm mit Fachkonferenzen und Poesieabenden. Ziel ist die Förderung einer offenen Wissensgesellschaft. Auch für die nächste Generation wurde Raum geschaffen: Der Bereich „Le Petit Prince“, angelehnt an Antoine de Saint-Exupéry, bietet ein pädagogisches Programm für junge Besucher an.
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