Algerien hat der Armee des Nachbarlandes Niger vier Militärhubschrauber nebst Ausrüstung überlassen. Der Transfer erfolgte von der algerischen Grenzbasis In Guezzam direkt in die nigerische Hauptstadt Niamey.
Algier / Niamey – Das algerische Verteidigungsministerium hat am Montag, dem 10. August 2026, die Übergabe von vier Militärhubschraubern an die Streitkräfte des Nachbarlandes Niger bekannt gegeben. Die Fracht traf am Sonntagabend, dem 9. August 2026, auf dem Flughafen der nigrischen Hauptstadt Niamey ein.
Kampf- und Transporthubschrauber aus algerischem Bestand
Bei der Ausrüstung handelt es sich um zwei Kampfhubschrauber vom Typ Mi-24V sowie zwei Transport- und Mehrzweckhubschrauber vom Typ Mi-171. Neben den Luftfahrzeugen wurden Zubehör und weiteres militärisches Material geliefert.
Die Maschinen und die Ausrüstung wurden am Morgen des 9. August vom algerischen Sekundärstützpunkt In Guezzam (6. Militärregion an der Südgrenze) mit Frachtflugzeugen der algerischen Luftwaffe nach Niamey transportiert. Die Maßnahme erfolgte nach Angaben des Ministeriums auf Anweisung von Präsident Abdelmadjid Tebboune und Generalstabschef Saïd Chanegriha.
Empfang in Niamey
Auf dem Flughafen in Niamey nahm der Generalstabschef der nigrischen Luftwaffe, Brigadegeneral Salifou Maïnassara, die Hubschrauber entgegen. Maïnassara sprach der algerischen Staatsführung den Dank der Führung Nigers aus.
Offiziell dient die Lieferung dem Ausbau der bilateralen Zusammenarbeit in den Bereichen Verteidigung und Sicherheit sowie dem Austausch von Fachwissen zwischen den Streitkräften beider Staaten. Die Grenzregion zwischen Algerien und dem Niger gilt als logistischer Schwerpunktraum, in dem beide Staaten mit grenzüberschreitender Kriminalität und bewaffneten Gruppen konfrontiert sind.

