StartAlgerienAlgerien – Enttäuschung im Viertelfinale nach nigerianischem Doppelschlag

Algerien – Enttäuschung im Viertelfinale nach nigerianischem Doppelschlag

Nigeria fordert im Halbfinale den Gastgeber Marokko

Während die Wüstenfüchse nach einer offensivschwachen Vorstellung die Heimreise antreten müssen, rüstet sich Nigeria für das prestigeträchtige Halbfinal-Duell gegen den Gastgeber Marokko.

Das Abenteuer Afrika-Cup ist für die algerische Nationalmannschaft vorzeitig beendet. Im Viertelfinal-Aufeinandertreffen in Marrakesch unterlagen die „Wüstenfüchse“ der Auswahl Nigerias mit 0:2. Damit verpasst der Turniersieger von 2019 den Einzug in die Runde der letzten Vier, während Nigeria seine Ambitionen auf den Titel unterstreicht.

Effizienz der Super Eagles trifft auf algerische Harmlosigkeit

Von Beginn an kontrollierten die nigerianischen „Super Eagles“ das Geschehen auf dem Platz. Laut dem Spielbericht von Sportdigital FUSSBALL verzeichnete Nigeria bereits in der ersten Halbzeit über 60 Prozent Ballbesitz, während Algerien defensiv zwar lange standhielt, offensiv jedoch kaum Akzente setzen konnte. Ein entscheidender Faktor war die Rückkehr von Abwehrspieler Ramy Bensebaini, der in der 30. Minute noch spektakulär auf der Linie klärte und den Rückstand verhinderte.

Die Entscheidung fiel kurz nach dem Seitenwechsel. In der 47. Spielminute erzielte Victor Osimhen per Kopf die Führung für Nigeria, nachdem er eine präzise Flanke verwertete. Nur zehn Minuten später, in der 57. Minute, erhöhte Akor Adams nach einer Vorlage von Osimhen auf 0:2. Wie der Liveticker von sport.de dokumentiert, blieb eine nennenswerte Reaktion der Algerier weitgehend aus; erst in der 80. Minute verzeichneten sie ihren ersten ernsthaften Abschluss in Richtung des nigerianischen Tores.

Nigeria fordert im Halbfinale den Gastgeber Marokko

Mit diesem Sieg untermauert Nigeria seine Rolle als einer der Top-Favoriten des Turniers. Das Team, das bereits im Achtelfinale Mozambique souverän bezwungen hatte, trifft nun am kommenden Mittwoch auf Marokko. Diese Paarung verspricht eine besondere Brisanz, da mit Marokko der Gastgeber und ein weiterer Vertreter der Maghreb-Region auf die offensivstarken Nigerianer trifft. Für Algerien hingegen bedeutet das Ausscheiden eine Zäsur, die nach der stabilen Gruppenphase in dieser Deutlichkeit nicht unbedingt zu erwarten war. Der Fokus der Region verschiebt sich nun sportlich wie wirtschaftlich auf das verbleibende Halbfinale, das weitreichendes Interesse im gesamten nordafrikanischen Raum genießt.

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