Die Suche nach weiteren Vermissten in der Region Tinghir läuft nach dem tragischen Unglück aktiv weiter, während die jüngsten Regenfälle die Gefahr in Wadi-Gebieten verdeutlichen.
Errachidia – Vier Menschen sind am Sonntagabend in der marokkanischen Provinz Tinghir infolge schwerer Überschwemmungen ums Leben gekommen. Der Vorfall ereignete sich im Wadi Fzou, einem Tal, das nach den jüngsten Regenfällen mit Schlamm und reißenden Strömen gefüllt war.
Laut Berichten lokaler Medien, darunter die Quelle errachidia24.com, versuchte ein Geländewagen, das Tal zwischen den Gebieten Fzou und Hafira zu durchqueren. Beim Überqueren verlor das Fahrzeug in den Fluten das Gleichgewicht, kippte um und wurde von den starken Strömen mitgerissen, wie auch die Berichterstattung von yabiladi.com bestätigt. Das tragische Unglück unterstreicht einmal mehr die Risiken, die von den schnell anschwellenden Wadi-Gebieten während der Regenzeit ausgehen.
Zwei Opfer geborgen – Umfangreiche Suchaktion läuft
Das Unglück forderte nach Angaben der Quellen insgesamt vier Todesopfer. Bislang konnten die örtlichen Behörden, unterstützt von Einheiten der Königlichen Gendarmerie und des Zivilschutzes (Katastrophenschutz), zwei Leichen bergen.
Die Suche nach den verbleibenden vermissten Personen wird aktiv und unter schwierigen Geländebedingungen fortgesetzt, wie errachidia24.com unter Berufung auf lokale Quellen mitteilte. Die laufenden Bemühungen der Einsatzkräfte unterstreichen die Ernsthaftigkeit der Lage in der betroffenen Provinz. Die Befürchtung besteht, dass die Zahl der Opfer noch steigen könnte, solange nicht alle Vermissten gefunden wurden.

