Nach einem deutlichen Sieg gegen Sambia untermauern die Atlaslöwen ihre Favoritenrolle und sichern sich den Gruppensieg in einem bisher hart umkämpften Turnier.
Rabat – Das Gastgeberland Marokko hat die Gruppenphase des Afrika-Cups 2025 (AFCON) erfolgreich abgeschlossen. Am Montagabend setzten sich die Schützlinge von Trainer Walid Regragui im Prinz-Moulay-Abdellah-Stadion in Rabat mit 3:0 gegen Sambia durch. Die marokkanische Auswahl sichert sich damit mit 7 Punkten den ersten Platz in der Gruppe A.
Effektive Offensive und ein spektakulärer „Signature Move“
Der Erfolg basierte auf einer frühen Dominanz. Bereits in der 9. Minute brachte Ayoub El Kaabi die Gastgeber per Kopfball in Führung. Brahim Diaz, der als „Spieler des Matches“ agierte und in jedem Gruppenspiel traf, erhöhte in der 27. Minute auf 2:0. Kurz nach dem Seitenwechsel sorgte erneut El Kaabi für das Highlight des Abends: Mit seinem zweiten Fallrückzieher-Tor im laufenden Wettbewerb erzielte er nach VAR-Entscheidung den 3:0-Endstand. Gemeinsam mit Riyad Mahrez führen El Kaabi und Diaz nun mit drei Treffern die Torschützenliste an.
Ein emotionaler Höhepunkt war die Einwechslung von PSG-Star Achraf Hakimi in der 65. Minute. Nach einer zweimonatigen Verletzungspause kehrte der Kapitän zurück. Im Vorfeld hatte Hakimi mehr Rückhalt von den heimischen Fans gefordert, nachdem die Mannschaft nach dem 1:1 gegen Mali teilweise ausgepfiffen worden war.
Sportliche Ausgangslage im kontinentalen Vergleich
Während Marokko den Gruppensieg erst am letzten Spieltag fixierte, qualifizierten sich Schwergewichte wie Ägypten, Nigeria und Algerien bereits vorzeitig. Laut Analysen von Le360 Afrique war Marokkos Remis gegen Mali eine der wenigen Überraschungen der Vorrunde. Durch den jetzigen Erfolg trifft das Team im Achtelfinale auf einen Gruppendritten und meidet zunächst andere Schwergewichte.
Turnierverlauf und organisatorischer Rahmen
Der Afrika-Cup findet bis zum 18. Januar 2026 in Marokko statt. In der nun beginnenden K.o.-Phase wird sich zeigen, ob die Atlaslöwen dem Druck als Mitfavorit im eigenen Land standhalten können. Während Sambia als Gruppenletzter ausscheidet, bereitet sich Marokko auf das Achtelfinale am kommenden Samstag vor.
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