Heftige Regenfälle in der Provinz Safi führten zu einem dramatischen Anstieg der Todesopfer. Neueste Berichte melden 37 Tote und 14 Verletzte. Die Behörden setzen ihre Rettungsaktionen fort und mahnen zu erhöhter Vorsicht.
Casablanca – Die durch schwere Gewitter ausgelösten Überschwemmungen in der marokkanischen Provinz Safi haben zu einem weiteren dramatischen Anstieg der Opferzahlen geführt. Nach jüngsten Angaben der lokalen Behörden, die am Montagmorgen, dem 15. Dezember 2025, veröffentlicht wurden, ist die Zahl der Todesopfer auf 37 gestiegen. Dies ist ein deutlicher Anstieg gegenüber den zuvor gemeldeten 21 Opfern. Die Ereignisse, die am Sonntagabend, dem 14. Dezember 2025, begannen, erfordern weiterhin eine intensive Reaktion der Rettungskräfte. Es ist zu befürchten, dass die Opferzahlen weiter steigen.
Aktuelle Opferbilanz und Anzahl der Verletzten
Die lokalen Behörden teilten mit, dass derzeit 14 Verletzte im Mohammed-V-Krankenhaus in Safi stationär behandelt werden. Zwei dieser Personen befinden sich in einem ernsten Zustand und werden auf der Intensivstation versorgt.
Die Rettungs-, Such- und Hilfsmaßnahmen werden unvermindert fortgesetzt. An der allgemeinen Mobilisierung beteiligen sich alle zuständigen Stellen, darunter der Katastrophenschutz, die Sicherheitskräfte sowie weitere Akteure. Ihr Fokus liegt auf der Unterstützung und Versorgung der von dieser außergewöhnlichen Situation betroffenen Bevölkerung.
Behörden appellieren an die Bevölkerung
Angesichts der anhaltenden Wetterereignisse in Marokko richteten die lokalen Behörden einen dringenden Aufruf an die Öffentlichkeit, wie Le360 berichtet. Sie mahnen zur erhöhten Wachsamkeit und äußerster Vorsicht und betonen die strikte Einhaltung der ausgegebenen Sicherheitsrichtlinien. Ziel dieses Appells ist der Schutz von Menschenleben und Eigentum sowie die Minderung potenzieller Risiken.
Die schweren Unwetter hatten bereits in einem früheren Stadium zu erheblichen Sachschäden geführt, insbesondere in der Altstadt (Medina) von Safi, wo Häuser und Geschäfte überflutet und Fahrzeuge mitgerissen wurden. Die aktuelle Konzentration der Berichterstattung auf die menschlichen Verluste unterstreicht die dramatische Entwicklung der Katastrophe in der Region.

