StartGesellschaftMarokko – Armee unterstützt Bevölkerung nach schweren Unwettern

Marokko – Armee unterstützt Bevölkerung nach schweren Unwettern

Mobilisierung der Streitkräfte zur Katastrophenhilfe

Ein massives Tiefdruckgebiet führt zu großflächigen Einsätzen der Streitkräfte und Schulschließungen in den nördlichen Provinzen.

Angesichts einer kritischen Wetterlage hat König Mohammed VI. in seiner Funktion als Oberbefehlshaber der Königlichen Streitkräfte (FAR) die sofortige Mobilisierung personeller und logistischer Ressourcen angeordnet. In enger Abstimmung mit dem Innenministerium wurden Spezialeinheiten in die betroffenen Gebiete entsandt. Laut einer Erklärung des Generalstabs sind diese Einheiten mit Spezialausrüstung und Transportmitteln ausgestattet, um die Evakuierung und Unterbringung der gefährdeten Bevölkerung sicherzustellen.

Massive Beeinträchtigungen durch Schnee und Regen

Die aktuelle Wetterfront bringt extreme Bedingungen mit sich. Die Generaldirektion für Meteorologie (DGM) gab Warnmeldungen für weite Teile des Landes heraus. In den Provinzen Tanger und Tetouan erreichen Sturmböen Geschwindigkeiten von bis zu 90 km/h, während in den Hochlagen des Atlas-Gebirges Neuschneemengen von bis zu 40 Zentimetern gemessen wurden. In Regionen wie Chefchaouen und Larache führen Niederschläge von bis zu 80 mm zu einem drastischen Anstieg der Pegelstände.

Präventive Maßnahmen im Bildungssektor

Besonders kritisch ist die Lage in der Provinz Larache. Dort wurde für 69 Schulen der Unterricht bis zum 7. Februar 2026 ausgesetzt, nachdem das Loukkos-Wadi über die Ufer getreten war. Laut Provinzdirektor Mohamed El Baali sind hiervon rund 35.000 Schüler betroffen. Um den Bildungsauftrag trotz der Überschwemmungen zu erfüllen, haben die Behörden kurzfristig auf Fernunterricht umgestellt. Die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts bleibt von der weiteren klimatischen Entwicklung abhängig.

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